Projektförderung
Experimente wagen und Außergewöhnliches ermöglichen – diesem Motto folgt die Rudolf Augstein Stiftung im künstlerischen Bereich. Gefördert werden zeitgenössische Kunst- und Kulturprojekte aller Sparten, bundesweit. Antragsberechtigt sind sowohl gemeinnützige Organisationen als auch einzelne Künstler_innen. Zentrales Auswahlkriterium ist die künstlerische Qualität. Der künstlerische Nachwuchs wird ebenso unterstützt wie bereits etablierte Akteure. Es werden derzeit keine Stipendien für Promotionen oder künstlerische Recherchen vergeben.

Einreichfristen und Förderhöhe
Projektverantwortliche können sich im Jahr 2018 zum 1. Juni sowie zum 1. Dezember bei der Rudolf Augstein Stiftung um Projektförderung bewerben; für Einzelprojekte werden maximal 10.000 Euro bewilligt, weitere Kooperationspartner sind erwünscht. Bewerber_innen können ihre Antragsunterlagen jederzeit digital oder postalisch an die Stiftung senden. Wir bemühen uns, die Förderentscheidungen zeitnah zu kommunizieren, benötigen jedoch aktuell aufgrund des hohen Antragsaufkommens rund zwölf Wochen. Bitte berücksichtigen Sie einen entsprechenden zeitlichen Vorlauf bereits bei der Antragstellung. Der Projektstart sollte mindestens vier Monate nach der jeweiligen Antragsfrist liegen.

Haben Sie Fragen vor der Antragstellung? Frau Anne Herwanger, Assistentin der Geschäftsführung, berät Sie gerne telefonisch unter +49.40.30072453 oder per E-Mail unter anne.herwanger@rudolf-augstein-stiftung.de

Fleetstreet Residency Program
Neben der Projektförderung legt die Rudolf Augstein Stiftung gemeinsam mit dem Fleetstreet Theater Hamburg, der Freien und Hansestadt Hamburg und der Hamburgischen Kulturstiftung seit 2011 ein Residenzprogramm für Künstlergruppen und Einzelkünstler_innen auf. Diese sollen möglichst spartenübergreifend mit Mitteln der performativen Künste, der Bildenden Kunst, des Films und/oder der Musik arbeiten. Das Fleetstreet Residency Program möchte junge Gruppen fördern, die mit überschaubaren Mitteln Produktionen erarbeiten, die sich für kleinere Theaterräume eignen. Die Förderung ist eher als Recherche- und weniger als Produktionsresidenz konzipiert; die abschließenden Präsentationen können auch als Showing oder Zwischenpräsentation stattfinden. Der nächste Bewerbungsschluss ist der 30. September 2018.

"FREIRÄUME!" Fonds für kulturelle Projekte mit Geflüchteten
Die Stiftung ist Partnerin beim Hamburger Fonds für kulturelle Projekte mit Geflüchteten "FREIRÄUME!". Der Fonds richtet sich an künstlerische und kulturpädagogische Projekte, Programme, Institutionen, Initiativen und Einzelpersonen, die kulturelle Angebote mit und für Geflüchtete in Hamburg durchführen.