Die Rudolf Augstein Stiftung fördert Projekte, die den investigativen Journalismus stärken, die zur Vernetzung von Journalist_innen sowie zur Vielfalt in Redaktionen beitragen oder die sich mit neuen Wegen der Vermittlung von Inhalten befassen. Auch die Erprobung neuer Geschäftsmodelle wird unterstützt.

Die Stiftung richtete mit der „Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur zur Praxis des Qualitätsjournalismus“ an der Universität Hamburg die erste Stiftungsprofessur im journalistischen Feld in Deutschland ein. Langjährige Förderpartnerschaften pflegt sie mit der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche sowie mit dem Think Tank für Medienkritik VOCER.

Im Jahr 2014 unterstützte die Stiftung das initiale Crowdfunding des Magazins Krautreporter mit 50.000 Euro. In jüngerer Zeit hat die Stiftung mehrere Projekte des gemeinnützigen Recherchezentrums Correctiv gefördert, darunter Fellowships für Datenjournalismus und ein Community-engagement-Projekt. Die Stiftung ist zudem Initialförderin des 2017 gegründeten türkischen Exilmediums “Özgürüz”.

2016 veranstaltete die Stiftung unter dem Motto „re:claim autonomy – Selbstermächtigung in der digitalen Weltordnung“ ein Symposium im Gedenken an den Publizisten Frank Schirrmacher. Aus der Veranstaltung ging eine Publikation hervor. Zu digitalen Freiheitsrechten in der neuen Legislatur kuratierte die Stiftung im Mai 2018 ein Panel auf der Digitalkonferenz re:publica. Das Video ist hier abrufbar.

Im Bereich der Nachwuchsförderung vergibt die Stiftung einmal jährlich Stipendien an Journalistenschüler, Studierende und Promovierende mit dem Berufsziel Journalist_in.
Die letzte Einreichfrist war der 30. August 2018. Das Auswahlverfahren ist zweistufig. Bis Ende September informieren wir alle Bewerber_innen, ob sie zu einem persönlichen Gespräch mit unserer Auswahlkommission Ende Oktober 2018 in Hamburg eingeladen sind.
Die nächste Auswahlrunde folgt voraussichtlich im Herbst 2019.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen digital in Form einer einzigen PDF-Datei ein. Folgende Informationen benötigen wir:

    • Motivationsschreiben;
    • Lebenslauf;
    • Journalistische Arbeitsproben;
    • Referenzschreiben;
    • Im Fall einer Promotionsförderung: ein aussagekräftiges Exposé
    • Übersicht über Ihre Einnahmen und Ausgaben sowie den Förderbedarf und -zeitraum.

Die Höchstförderdauer beträgt 24 Monate. Die monatliche Förderung liegt in der Regel zwischen 800,- bis 1.000,- Euro (je nach Bedarf).